Grit Boettcher (geb. 1938): Bekannt aus "Der Mönch mit der Peitsche"

Mit markanten Auftritten in großen Produktionen prägte die Schauspielerin das deutsche Kino ihrer Zeit und gewann ein breites Publikum mit ihrem Talent. Besonders in den Edgar-Wallace-Filmen "Der schwarze Abt" und "Der Mönch mit der Peitsche" stand sie an der Seite von Joachim "Blacky" Fuchsberger vor der Kamera und feierte einen spektakulären Start in ihre Karriere.
Aus den Dreharbeiten berichtet sie von Hans Rühmann, der ihr am Set täglich einen Handkuss gab, und auch an Harald Juhnke erinnert sie sich als geschätzten Filmpartner. Körperlich wirkt sie weiterhin erstaunlich vital, auch wenn sie seit 2020 nicht mehr vor der Kamera stand. Ihre Energie hält sie mit Schrittzähler, einem kleinem Hund und dem Leben in einem Mehrgenerationenhaus mit ihren erwachsenen Kindern.
Christine Schuberth (geb. 1944): Bekannt als "Josefine Mutzenbacher"

Die gebürtige Wienerin begann ihre Laufbahn zunächst bodenständig als Schneiderin, bevor sie ihre Begeisterung für die Schauspielerei entdeckte und den Weg auf Bühne und Bildschirm fand. Ähnlich wie Ingrid Steeger wurde sie anfangs stark auf das Erotikfach festgelegt, da ihre Rolle der Prostituierten "Josefine Mutzenbacher" besonders prägend war.
Später folgte ihre Rolle in "Klimbim", die ihr den Übergang in ernstere Rollen erleichterte. Danach arbeitete sie in zahlreichen Produktionen, darunter dem in Österreich kultigen "Kaisermühlen-Blues". Außerdem wirkte sie in 403 Folgen des RTL-Erfolgs "Hinter Gittern, Der Frauenknast" mit, durch die sie über Jahre hinweg ein großes Publikum erreichte. 2007 beendete sie ihre Karriere, trat danach nur noch vereinzelt auf und lebt heute zurückgezogen in Wien.
Barbara Schöne (geb. 1947): Bekannt aus "Musik ist Trumpf"

Als Tochter eines erfolgreichen Regisseurs lag eine Laufbahn vor der Kamera nahe, doch ihr früher Durchbruch bleibt trotzdem bemerkenswert. Bereits mit 15 wurde sie an der renommierten Max-Reinhardt-Schule in Berlin aufgenommen und erhielt dort eine fundierte Schauspielausbildung, die die Grundlage für ihre spätere Karriere legte. Wie viele Kolleginnen wechselte sie vom Theater ins Fernsehen und moderierte zwei Jahre lang gemeinsam mit Harald Juhnke die ZDF-Show "Musik ist Trumpf".
Später festigte sie ihren Bekanntheitsgrad mit Auftritten in Formaten wie "Schillerstraße" und "In aller Freundschaft". Bis heute arbeitet sie kontinuierlich, zeigt Präsenz bei öffentlichen Terminen und engagiert sich zudem sozial, unter anderem durch Gespräche mit einsamen Seniorinnen und Senioren über eine Hotline.
Marianne Sägebrecht (geb. 1945): Durchbruch mit "Out of Rosenheim"

In den 1980er Jahren führte an ihr kaum ein Weg vorbei, da sie in vielfältigen Projekten arbeitete. Regisseur Percy Adlon war derart überzeugt von der damals jungen Mutter, dass er sie gleich mehrfach besetzte und damit entscheidend zu ihrem Profil beitrug. Ihre Rollen waren häufig Frauen, die sich nicht kleinmachen lassen, klar in der Haltung, robust im Auftreten, und genau das traf den Nerv des Publikums.
Zu ihren bekanntesten Filmen zählen "Out of Rosenheim", "Zuckerbaby" und "Der Rosenkrieg". Auch international war sie präsent, unter anderem an der Seite von John Malkovich in "Der Unhold". Aktiv blieb sie ebenfalls, 2020 war sie im "Traumschiff" zu sehen, 2026 in "Watzmann ermittelt". Über das Sterben spricht sie ohne Scheu: Der Gedanke daran könne, wie sie sagt, sogar bereichern.
Julie Andrews (geb. 1935): Von "Mary Poppins" bis "Meine Lieder, meine Träume"

Die britische Schauspielerin und Sängerin wurde in den 1960er Jahren durch Hauptrollen in "Mary Poppins" und "Meine Lieder, meine Träume" international bekannt. Doch ihre Karriere begann schon früher, denn schon mit zwölf hatte sie ihren ersten öffentlichen Auftritt. Damals überzeugte sie jedoch nicht nur mit ihrem schauspielerischen Talent, sondern auch mit ihrer besonderen Stimme. 1997 endete jedoch ihre Gesangskarriere nach einer fehlgeschlagenen Operation abrupt. Danach konzentrierte sie sich mehr auf die Schauspielerei und wurde Kinderbuchautorin.
Privat war sie mit dem Regisseur Blake Edwards verheiratet. Beide brachten Kinder in die Ehe ein. Bis heute gilt sie als eine der bekanntesten Persönlichkeiten ihres Fachs, nicht zuletzt wegen ihrer Bühnenpräsenz und ihres kulturellen Wirkens und auch heute noch steht sie vor der Kamera.
Sascha Hehn (geb. 1954): Vom Kino-Provokateur zum "Traumschiff"-Liebling

Hinter dem bekannten Künstlernamen steckt ein anderer bürgerlicher Name: Alexander Josef Albert. Noch vor dem Realschulabschluss brach er die Schule ab, setzte jedoch früh alles auf die Karte Schauspiel und begann seine erfolgreiche Karriere. Dieses Risiko zahlte sich aus, zunächst in den 1970er Jahren mit Auftritten in den "Schulmädchen-Report"-Filmen, die eher auf Provokation als auf Feinsinn setzten.
Später wandelte sich sein Image jedoch noch einmal grundlegend: Als Chefsteward in "Das Traumschiff" wurde er zum verlässlichen Publikumsliebling, ebenso wie in "Schwarzwaldklinik". Im Laufe seiner Karriere war er jedoch auch als Sprecher gefragt, unter anderem als Stimme von "Shrek". Heute lebt er mit seiner Partnerin in Bayern und schätzt das ruhige Landleben.
Ursula Andress (geb. 1939): Der Durchbruch mit "James Bond jagt Dr. No"

Diese deutsch-schweizerische Schauspielerin wurde international bekannt durch ihre Rolle als das erste Bond-Girl, was die Filmreihe nachhaltig prägte und die Latte für alle folgenden Bond-Girls hoch setzte. Ihr Auftritt 1964 im weißen Bikini in "James Bond jagt Dr. No" machte sie weltberühmt. Es folgten viele weitere Produktionen und bedeutende Auszeichnungen, die ihre Karriere weiter festigten.
Als Star eroberte sie die Herzen weltweit und spielte in diversen Hollywood-Produktionen mit. Heute lebt sie zurückgezogen in Rom, meidet das Rampenlicht, und engagiert sich für die Prävention von Osteoporose. Spekulationen über kosmetische Eingriffe umgeben sie, jedoch bleibt sie bemerkenswert präsent, denn neben ihrer Filmkarriere ist sie auch für ihr Engagement in sozialen Belangen bekannt.
Otto Waalkes (geb. 1948): Der Erfinder der Ottifanten

In den 1970er Jahren wurde der Komiker und Schauspieler vor allem durch seine gezeichneten Mini-Elefanten, die Ottifanten, bekannt. Er veröffentlichte zahlreiche Alben und etablierte sich fest in der deutschen Unterhaltung. Sein Stil verbindet Körpersprache, pointierte Geräusche und spielerische Sprache. Dafür erhielt er acht Goldene Schallplatten und sechs Platin-Auszeichnungen.
Er parodiert auch bekannte Songs, oft mit Gitarre. 2021 war er im Film „Catweazle“ und zuletzt als TV-Moderator zu sehen. Der Künstler bleibt ein vielseitiger Entertainer im deutschen Mainstream und schafft es immer wieder mit neuen Produktionen und Auftritten ein großes, junges und altes Publikum zu begeistern.
Thomas Gottschalk (geb. 1950): Der Mann hinter "Wetten, dass…?"

Der Moderator ist untrennbar mit "Wetten, dass…?" verbunden, das er über Jahre hinweg prägte. Pro Ausgabe erhielt er rund 100.000 DM, was seinen Status als Top-Moderator unterstrich und sein Konto füllte. Sein Profil reicht jedoch viel weiter: Er war erfolgreich im Radio, baute eine Schauspielkarriere auf und erlangte internationale Aufmerksamkeit. Außerdem ist er über verschiedene Werbeverträge wie "Haribo" in Deutschland ständig präsent. Privat ist er in Deutschland und den USA zu Hause.
Auffällig ist, wie konstant sein öffentliches Erscheinungsbild geblieben ist. Noch heute wirkt er irgendwie jung und er hat auch seinen extravaganten Stil beibehalten. Die lange Lockenmähne bleibt über Jahrzehnte hinweg sein Markenzeichen, das für seine Kontinuität im deutschen Entertainment steht, mit einem Wiedererkennungswert, der Generationen vertraut ist.
Jutta Speidel (geb. 1954): Bekannt aus "Um Himmels Willen"

Die Schauspielerin beeindruckte erstmals 1969 in "Pepe der Paukerschreck". In den 1970er Jahren erregte sie Aufsehen mit Rollen in "Schulmädchen-Report" und "Mädchen beim Frauenarzt", durch die sie ein starkes Image aufbauen konnte und ihre Karriere festigte. Ihr Interesse an feministischen Themen prägte ihr Auftreten, doch ihren internationalen Durchbruch feierte sie mit "Fleisch" im Jahr 1979.
Auch heute ist Speidel aktiv, war 2020 im "Traumschiff" zu sehen, in "Lippenrot" auf der Bühne und 2026 in "Tage, die es nicht gab". Neben ihrer Karriere engagiert sie sich gegen die Obdachlosigkeit von Kindern. Privat ist sie Mutter von zwei Töchtern und meistert die Herausforderungen des Älterwerdens mit Pragmatik.
Hugo Egon Balder (geb. 1950): Vom "Tutti Frutti"-Gesicht zum Comedy-Profi

Der Schauspieler hat sich nie auf eine Rolle festlegen lassen und hat eine erfolgreiche und vielseitige Karriere hinter sich. Er überzeugte als Moderator, Produzent, Musiker und Regisseur, was ihn zu einer festen Größe im deutschen Fernsehen machte. Bekannt wurde er vor allem durch "Tutti Frutti".
Später prägte er Comedy-Formate wie "Genial daneben", mit denen er über viele Jahre hinweg Erfolge feierte. Er wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit einer Goldenen Kamera. 2021 wurde bekannt, dass er bei "Genial daneben" nicht mehr zu sehen sein wird, um sich wieder stärker auf die Schauspielerei zu konzentrieren. Der Entertainer bleibt trotz seines hohen Alters dabei bemerkenswert präsent und zeitlos.
Senta Berger (geb. 1941): Eine Ikone des Nachkriegskinos

Senta Berger gilt als eine der prägenden Schauspielerinnen der Nachkriegszeit. Zu den vielen Auszeichnungen, die ihren Einfluss auf das Kino unterstreichen, gehören zwei Romys, drei Bambis, ein Deutscher Filmpreis und eine Goldene Kamera. Diese Ehrungen spiegeln ihre bedeutende Rolle in der Filmindustrie wider. Von 2003 bis 2010 war die Schauspielerin Präsidentin der Deutschen Filmakademie, die sie selbst mitgegründet hatte und setzt sich bis heute aktiv für die Förderung des deutschen Films ein.
Ihre Autobiografie "Ich habe ja gewusst, dass ich fliegen kann" wurde 2016 ein Bestseller und zeigt ihren Werdegang von den frühen Anfängen bis zu ihrem Erfolg. Die vielseitige Darstellerin war zuletzt 2026 vor der Kamera in "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke" zu sehen und wird voraussichtlich weiterhin künstlerische Projekte annehmen. Ihre Präsenz in der Kulturwelt bleibt lebendig.
Doris Kunstmann (geb. 1944): Von "Und Jimmy ging zum Regenbogen" bis heute

Die deutsche Schauspielerin wurde 1944 in Hamburg geboren und fand ihren Einstieg auf der Theaterbühne. Dort entwickelte sie ihr Handwerk, welches ihr den Weg zu Film und Fernsehen ebnete. Zu ihren bekannten Arbeiten zählen "Und Jimmy ging zum Regenbogen", "Happy Birthday, Türke!" und "Funny Games". Die Schauspielerin ist dafür bekannt, dass sie während ihrer Karriere sowohl in dramatischen als auch in komödiantischen Rollen überzeugte.
Heute arbeitet sie weiterhin als Schauspielerin und lebt in Hamburg. Privat legt sie Wert auf Familie und betreut ihre Enkel, was ihren Alltag strukturiert. Abseits der Bühne genießt die Schauspielerin kulturelle Veranstaltungen und geht gerne in Museen, um in vergangene Welten einzutauchen. Ihre Liebe zur Kunst spiegelt sich auch in ihrer privaten Sammlung an Kunstwerken wider.
Jane Fonda (geb. 1937): Vom Kinohit zum "Schwiegermonster"

Fonda zählt seit Jahrzehnten zu den prägendsten Persönlichkeiten der Unterhaltungsbranche und sie konnte ihre Karriere über Jahrzehnte hinweg aufrechthalten. Ihren Durchbruch feierte sie als Schauspielerin mit Filmen wie "Je länger, je lieber" und "Das Schwiegermonster". Seit 2015 erreicht sie ein neues Publikum durch ihre Rolle in "Grace and Frankie", mit der sie erneut begeistern konnte.
Diese Mischung aus klassischem Kinoruhm und moderner TV-Präsenz macht ihren Werdegang außergewöhnlich konstant. Ihre Fitness-Videos wurden ein Massenphänomen mit einem zeitweiligen Geschäftswert von über 500 Millionen Euro. Privat war sie dreimal verheiratet und lebt aktuell ohne Partner.
Martin Schneider (geb. 1964): Bekannt aus "7 Zwerge – Männer allein im Wald"

Sein erstes eigenes Comedy-Programm brachte Martin bereits 1990 auf die Bühne und von dort ging es für ihn zügig ins Fernsehen. Dank seinen lustigen Gesichtszüge und seinem ausgeprägten hessischen Dialekt machten ihn seine Auftritte im "Quatsch Comedy Club" bekannt. Parallel zu seiner Stand-up-Karriere trat er auch als Schauspieler hervor.
Kinogängern blieb er besonders durch den Film "7 Zwerge – Männer allein im Wald" in Erinnerung. Heute lebt er in Marburg, hat eine Zwillingsschwester und ist beruflich weiterhin aktiv. Von einem Rückzug ist nichts zu spüren, vielmehr scheint er langfristig zu planen und wird gerne seinem Publikum gerecht.
Iris Berben (geb. 1950): Glamour mit Geschichte

Iris wirkt, als hätte sie einen Vertrag mit der Zeit abgeschlossen oder aus dem Jungbrunnen getrunken, denn äußerlich bleibt sie bemerkenswert makellos und hat sich im Laufe der Zeit kaum verändert. Bekannt wurde sie schon jung in "Zwei himmlische Töchter". In den siebziger Jahren war sie in "Die glückliche Familie" zu sehen. Darauf folgte eine Rolle nach der anderen.
Ihre Filmografie ist sehr vielseitig und lang. Ein Rückzug aus dem TV-Geschäft ist auch heute noch nicht geplant. Stattdessen bleibt sie präsent, wählerisch und professionell. Die Goldene Kamera ist nicht ihre einzige Auszeichnung, und es kommen sicherlich noch mehr hinzu. Ihre Karriere läuft mit Souveränität und zuletzt war sie in "Ein fast perfekter Antrag" zu sehen.
Susanne Uhlen (geb. 1955): Bekannt aus Rosamunde Pilcher

Schon als Kind machte sich die Schauspielerin bemerkbar und übernahm früh tragende Rollen. Das Publikum verbindet sie mit prägenden deutschen Produktionen und Serien wie "Der Alte" und "Der Hausgeist". Sie war in vielen TV-Verfilmungen der Reihen "Rosamunde Pilcher" und "Inga Lindström" präsent. Sie spendete einen Teil ihrer Gagen an World Vision Deutschland für Projekte zur Armutsbekämpfung.
Nach ihrer überstandenen Krebserkrankung beendete sie 2017 ihre Karriere und genießt nun ihren Ruhestand. Ihr Fokus liegt heute auf ihrer Familie und auf ihrer persönlichen Erholung. In der Öffentlichkeit wirkt sie weiter gepflegt und zufrieden, und wie eine Person, die nach einem großen Erfolg bewusst einen neuen Lebensabschnitt gewählt hat.
Uwe Ochsenknecht (geb. 1956): Durchbruch mit "Das Boot"

Anfang der 1980er Jahre gelang dem Schauspieler der große Durchbruch, als er in "Das Boot" Teil eines Ensembles wurde, aus dem später zahlreiche Publikumslieblinge hervorgingen. Mit diesem Film konnte er sogar internationale Aufmerksamkeit erreichen. Im Anschluss festigte er seine Präsenz im deutschen Fernsehen, unter anderem mit "Tatort" und anderen Serien.
Für seine Leistung in "Männer" erhielt er 1985 den Bundesfilmpreis. Parallel zur Schauspielerei zeigte er musikalische Ambitionen; 1992 erschien sein erstes Album, bis 2008 folgten acht Veröffentlichungen. 2021 war er in "Ku Damm 63" im TV zu sehen und 2024 im Kino in "Die Ironie des Lebens". Damit bleibt er eine feste Größe im deutschsprachigen Markt.
Uta Schorn (geb. 1947): Bekannt aus "In aller Freundschaft"

Die Schauspielerin prägte über Jahrzehnte das deutsche Fernsehen und übernahm verschiedene Rollen. Ihren Anfang fand sie noch in der DDR, wo sie in in "Polizeiruf 110" zu sehen war. Nach der Wiedervereinigung verstärkte sie ihre TV-Präsenz und war auch mal in ganz anderen Rollen zu sehen.
Sie ist bekannt aus Serien wie "In aller Freundschaft" und "Der Landarzt". Ihre Karriere begann jedoch auf der Bühne, nach vier Jahren Schauspielstudium, wo sie erstmals ihr Talent zeigen konnte. Zuletzt war sie 2013 im Fernsehen zu sehen und bis 2016 auf Theatertournee. Heute genießt sie ihren Ruhestand, während ihre Tochter ebenfalls als Schauspielerin aktiv ist.
Sophia Loren (geb. 1934): Italiens Leinwand-Ikone, die bis heute präsent ist

Sophia Loren wurde zum Sinnbild italienischer Filmkultur und kann auf eine lange Karriere zurückblicken. 1962 erhielt sie den Oscar als beste Hauptdarstellerin und war sogar die erste, die diesen Auszeichnung für eine nicht englischsprachige Rolle erhielt. Ihre Auszeichnungen sind zahlreich und auch im hohen Alter kommen immer wieder Ehrungen hinzu. Ihr Name bleibt eng mit internationalem Kino verbunden.
Heute ist sie die einzig noch lebende Darstellerin der "25 größten weiblichen Leinwandlegenden". Zuletzt stand sie 2020 für "Du hast das Leben vor dir" vor der Kamera und man sieht, dass ihre Präsenz weiterhin kraftvoll bleibt, auch wenn sie mittlerweile schon die 90 überschritten hat.
Sigmar Solbach (geb. 1946): Bekannt aus "Die Schwarzwaldklinik"

Bereits in den 1970er Jahren etablierte sich Solbach als feste Größe im deutschen Fernsehen. Bekannt wurde der Schauspieler durch "Die Schwarzwaldklinik" sowie Titelrollen wie "Dr. Stefan Frank", mit der er über Jahre hinweg eine große Fangemeinde begeistert hat. Auch in "Insel der Träume" und "Unter weißen Segeln" war er präsent.
Zu seinen letzten Rollen zählt ein Auftritt in "SOKO Wien" im Jahr 2015. Jetzt genießt er den Ruhestand, verbringt seine Tage segelnd auf dem Meer mit seiner Ehefrau und findet einen ruhigen Lebensrhythmus, bestimmt von Natur und Wetter. Nach einer erfolgreichen Fernsehkarriere kann er sich das sicherlich leisten.
Heino (geb. 1938): Ein Gruß aus der Dauerpräsenz

Der Musiker wurde in Deutschland zur Kultfigur. Sein Markenzeichen: hellblondes Haar und Sonnenbrille, die er eigentlich aus gesundheitlichen Gründen trug, um seine Augenwölbung zu kaschieren. Diese Wiedererkennbarkeit und persönliche Geschichte hielten seine Präsenz stabil und das über Jahrzehnte hinweg. 2019 erschien "… und tschüss – Das letzte Album" mit Neuinterpretationen, unter anderem von den "Toten Hosen" und "Rammstein".
Doch das war noch lange kein Abschied, denn 2021 folgte "Heino goes Klassik – Ein deutscher Liederabend". Auch mit Ende achtzig wirkt der Sänger präsent und motiviert. Dank zahlreicher Auftritte in Fernsehshows und Konzerten hat der Entertainer seine Karriere stets lebendig gehalten. Sein Einfluss auf die deutsche Musikszene bleibt unbestreitbar, da seine Werke Generationen von Fans inspiriert haben. Sein weiterer Klassikerfolg zeigt, dass die Liebe zur Musik ungebrochen ist.
Cher (geb. 1946): Eine Ikone mit Dauerpower

Cher wurde an der Seite von Sonny Bono bekannt. Ihr Hit "I Got You, Babe" und die "Sonny and Cher Comedy Hour" trugen zu ihrem Erfolg bei. Doch richtig erfolgreich wurde sie erst, als sie sich für eine Solokarriere entschied und voll durchstarten konnte. Mit Songs wie "Dark Lady" konnte sie sich einen festen Platz in der Musikbranche sichern und wurde zum Weltstar. Parallel dazu entwickelte sie sich zu einer anerkannten Schauspielerin.
Für "Moonstruck" erhielt sie sogar einen Oscar, der ihre Karriere über die Musik hinaus stärkte. Sie bleibt für ihr Publikum aktuell und energiegeladen, was ihre Tourneen 2018 und 2019 bewiesen. Ihr Alter sieht man ihr kaum an und aktuell arbeitet sie an einem Film über ihr Leben.
Elke Sommer (geb. 1940): Der Durchbruch mit "Der Preis"

Die inzwischen Ende 80-jährige Schauspielerin gehörte in den 1960er-Jahren zu den ersten deutschen Darstellerinnen, die in Hollywood sichtbar Fuß fassten. Ihr markanter Stil fiel dem amerikanischen Publikum sofort auf. Den entscheidenden Impuls erhielt sie jedoch abseits der Studios: Während eines Italien-Urlaubs gewann sie bei einem Schönheitswettbewerb den Titel "Miss Viareggio Turistica". Dadurch wurde Vittorio De Sica auf sie aufmerksam und öffnete ihr die ersten Türen zu einer später sehr erfolgreichen Schauspielkarriere.
Mit ihrer Rolle in "Der Preis" (1963) gelang ihr der internationale Durchbruch, kurz darauf wurde sie mit einem Golden Globe ausgezeichnet. Sie wirkte im Laufe ihrer Karriere in mehr als 100 Produktionen mit und etablierte sich im Unterhaltungskino. Heute im Alter widmet sie sich der Malerei und dem Schreiben von Büchern.
Thea Gottschalk (geb. 1946): Bekannt aus "Die Supernasen"

Thea ist eine deutsche Schauspielerin, doch sie wurde einem breiten Publikum als Ehefrau von Thomas Gottschalk bekannt. In den 1980er Jahren spielte sie in Filmen wie "Die Supernasen" (1983), "Zwei Nasen tanken Super" (1984) und "Die Einsteiger" (1985) mit. Letztendlich entschied sie sich aber, in ihrer Karriere zurückzutreten, um ihren Mann zu unterstützen. Sie prägte mit einem extravaganten Kleidungsstil das öffentliche Image des Paares.
Nach der Trennung 2019 widmet sie sich ihrer Familie und lebt zurückgezogen in Santa Monica, nachdem ihr ehemaliges Zuhause in Malibu abgebrannt war. Die Schauspielerin hat sich seither auf ein ruhiges Leben besonnen, fernab des Rampenlichts, während Thomas Gottschalk, sowohl beruflich als auch privat, weiterhin Schlagzeilen macht.
Udo Lindenberg (geb. 1946): "Cello" und der deutsche Rockexport

Der Musiker hat deutschsprachigem Rock internationales Ansehen verschafft und kann mittlerweile auf eine jahrzehntelange Karriere zurückblicken. Seine unverkennbaren Lieder spiegeln gesellschaftskritische Themen wider. Mit unverwechselbarem Stil erreichte er 2008 erstmals die Spitze der deutschen Charts. Der 2020 erschienene Film "Lindenberg! Mach dein Ding" zeigt seinen Aufstieg zum einflussreichen Künstler, der jedoch weiterhin einzigartig bleibt.
Hüte sind sein Markenzeichen. Sein Einfluss inspiriert viele Künstler über Jahrzehnte hinweg. Seine Konzerte zeichnen sich durch Energie und spektakuläre Bühnenbilder aus. Der Sänger engagiert sich aber auch für soziale, künstlerische und politische Belange, was ihn als kritischen Denker und Influencer entwickelt hat.
Barbra Streisand (geb. 1942): Der Durchbruch mit "Funny Girl"

Die Schauspielerin und Musikerin zählt zu den prägendsten Persönlichkeiten der US-Unterhaltungsbranche. Den entscheidenden Karrieresprung schaffte sie 1968 mit der Hauptrolle in "Funny Girl". Parallel dazu entwickelte sich ihre Musikkarriere zu einem internationalen Erfolgsmodell. Privat war sie von 1963 bis 1971 mit Schauspieler Elliott Gould verheiratet. Ihr Sohn Jason arbeitet ebenfalls als Schauspieler.
Für ihre künstlerischen Leistungen erhielt Streisand zahlreiche Auszeichnungen, darunter mehrere Grammys und Golden Globes. Heute gilt sie als immer noch aktiv in der Branche und ist seit vielen Jahren mit Schauspieler James Brolin verheiratet. Ihr Lebenswerk steht für langfristige Relevanz, Qualitätsansprüche und eine außergewöhnliche Bandbreite in Schauspiel, Gesang und Regie.
Linda Evans (geb. 1942): Durchbruch mit "Der Denver-Clan"

Bevor sie beruflich vor die Kamera trat, nahm Evans an der Hollywood High School Schauspielunterricht, um ihre Unsicherheit abzubauen und das mit Erfolg. Ihren ersten Bekanntheitsschub brachte die Westernserie "Big Valley". Diese Rolle ebnete den Weg zur Erfolgsserie "Der Denver-Clan", die ihr Profil über Jahre hinweg prägte. Nach dem Serienfinale gründete sie ein Fitnessunternehmen, ein unerwarteter, aber erfolgreicher Schritt. Die Schauspielerin erreichte mit ihren Trainingsvideos und Büchern ein breites Publikum, was ihre Popularität in einem neuen Bereich steigerte.
Statt neuer TV-Projekte priorisierte sie das Unternehmertum und ihre persönliche Neuorientierung. Heute lebt die Schauspielerin zurückgezogen in Washington und hält sich aus der Öffentlichkeit heraus, genießt aber gelegentliche Treffen mit alten Freunden aus der Branche, die sie über die Jahre hinweg begleitet haben.
Diana Ross (geb. 1944): Von "The Supremes" zur Solokarriere

Ihre Songs gehören längst zum festen Repertoire der Popgeschichte, darunter "You Keep Me Hangin’ On", "Upside Down" und "Where Did Our Love Go", plus zahlreiche weitere Klassiker. In den 1950er Jahren gründete die US-Sängerin gemeinsam mit Freundinnen die Gruppe "The Supremes" und sicherte sich mit ihnen schon bald einen Plattenvertrag.
Die Formation entwickelte sich zu einem kommerziellen Schwergewicht, dennoch wechselte sie 1970 bewusst in die Solospur, ein Schritt, der sich als durchschlagender Erfolg erwies. Privat war sie zweimal verheiratet und hat fünf Kinder. Auch heute ist sie weiter aktiv und ein baldiger Rückzug ist nicht erkennbar. Aktuell befindet sie sich auf einer weltweiten Tournee, die auch Europa einschließt.
Gladys Knight (geb. 1944): Die Stimme hinter "Midnight Train to Georgia"

Die amerikanische Sängerin und Schauspielerin wurde in den 1950er Jahren bekannt und prägte ihr Genre. Ihr ausdrucksstarker Gesang und ihre Bandbreite brachten ihr mehrere Grammys ein. Bis 1989 führte sie "Gladys Knight & the Pips" an und konnte ein großes Publikum erreichen. 1989 landete sie mit dem Titelsong für den James Bond "Lizenz zum Töten" einen großen Charterfolg in Europa.
Nach der Auflösung machte sie als Solokünstlerin weiter und blieb chartrelevant mit Hits wie "Midnight Train to Georgia". Auch heute noch tourt sie durch die USA und begeistert weiterhin ein großes Publikum. Privat ist sie mit William McDowell verheiratet und hat aus früheren Beziehungen drei Kinder. Ihre Karriere bleibt beeindruckend und steht für Qualität und Wiedererkennung.
Warren Beatty (geb. 1937): Der Mann hinter "Bonnie und Clyde"

Als Sohn einer Schauspielerin stand Beatty schon früh auf der Bühne und sammelte Routine in Theaterproduktionen, die später seine Leinwandpräsenz prägte. Der entscheidende Karriereschub kam, als Regisseur Joshua Logan sein Talent erkannte und ihn in seine Projekte holte.
Den internationalen Durchbruch verdankte er jedoch der Rolle des Clyde Barrow in "Bonnie und Clyde", einem Meilenstein des New Hollywood, mit der er quasi zur Legende wurde. Danach trat er seltener vor die Kamera und verlagerte sich auf Arbeit als Regisseur und Produzent. Er gewann neben 15 Nominierung schließlich einen Oscar für die "Beste Regie" für seinen Film "Reds". 1992 heiratete er Annette Bening; sie haben vier Kinder und leben in Los Angeles, halten ihr Privatleben jedoch weitgehend aus der Öffentlichkeit.
Paul Michael Glaser (geb. 1943): Der Mann hinter "Starsky und Hutch"

Der US-Schauspieler wurde als David Starsky in "Starsky und Hutch" berühmt. Diese Rolle etablierte ihn im Schauspielgeschäft und prägte sein öffentliches Profil über Jahre hinweg. Neben der Schauspielerei war er auch als Regisseur tätig. Privat heiratete er 1980 Elizabeth Meyer. Sein Privatleben nahm jedoch eine tragische Wendung, als seine Frau durch eine Bluttransfusion bei der Geburt ihrer Tochter Ariel mit HIV infiziert wurde, ohne das zu bemerken und deshalb Ariel und einen weiteren Sohn infizierte.
Ariel starb noch als junges Mädchen an der Krankheit und Elizabeth gründete eine Stiftung, die für AIDS Prävention bei Kindern kämpft. Sie starb leider selbst nur wenige Jahre später. Ihr Sohn Jake führt die Stiftung aktuell weiter. Heute ist der Schauspieler gesundheitlich stabil und hat sich nach den Verlusten gefestigt und tritt immer wieder in verschiedenen Rollen in Fernsehen und Kino auf.
Erika Slezak (geb. 1946): Das Gesicht von "One Life to Live"

Die Schauspielerin wurde einem Millionenpublikum als Victoria "Vicky" Lord in der Kult-Soap "One Life to Live" bekannt. Von 1971 bis 2012 prägte sie die Serie, eine Laufzeit, die selbst im langlebigen Tagesprogramm außergewöhnlich ist. Viele Zuschauer verbinden sie untrennbar mit dieser Figur. Ihre Darstellung galt als verlässlich und nuanciert, weshalb die Rolle bis heute als ihr Markenzeichen gilt.
Privat ist sie seit vielen Jahren mit Brian Davies verheiratet und hat zwei Kinder. Sie wird als präsent und gesundheitlich stabil beschrieben und bleibt eine respektierte Persönlichkeit der Branche. 2025 trat sie zuletzt in einer Rolle in der Serie "General Hospital" auf. Ihre berufliche Bilanz umfasst sechs Daytime Emmy Awards, die ihren Rang als prägende Darstellerin ihres Genres unterstreichen.
Mel Brooks (geb. 1926): Der Kopf hinter "Frankenstein Junior"

Brooks, ein US-amerikanischer Komiker, geboren 1926 in New York, begann seine Laufbahn als Stand-up-Comedian. Der entscheidende Karriereschub kam, als Sid Caesar ihn als Sketch-Autor engagierte. So öffneten sich Türen der Unterhaltungsbranche. Sein Schwerpunkt verlagerte sich ins Fernsehen, wo er Timing und Satire schärfte.
Als er dann erste Rollen als Darsteller und Regisseur übernahm, begann er erste große Erfolge zu feiern, insbesondere mit Parodien, mit denen er ein großes Publikum zum Lachen brachte. 2023 trat er noch einmal vor die Kamera. Von 1964 bis zu ihrem Tod im Jahr 2005 war er mit Anne Bancroft verheiratet und hat einen Sohn. Seine Karriere steht für Witz, Präzision und Gespür für populäre Kultur und mit 100 Jahren kann der Oscar-Preisträger auf eine sehr erfolgreiche Karriere zurückblicken.
Robert De Niro (geb. 1943): Bekannt aus "Raging Bull"

De Niro zählt zu den prägenden Figuren des amerikanischen Kinos und gilt als einer der herausragenden Schauspieler seiner Generation. Der zweifache Oscarpreisträger hat über Jahrzehnte hinweg ein breites Spektrum an Rollen gestaltet. Seine Arbeitsweise ist bekannt für Präzision und Disziplin.
Dadurch wurde er für viele Produktionen zum kreativen Zentrum. Zu den bekanntesten Titeln gehören "Raging Bull", "Der Pate: Teil II", "Goodfellas" und "The Irishman". 2025 war er noch in "The Alto Knights" und "Zero zu sehen". Privat war er mehrfach verheiratet und ist Vater von sechs Kindern. Sein Lebensmittelpunkt ist New York.
Neil Diamond (geb. 1941): Der Mann hinter "Sweet Caroline"

Der Sänger prägt die Popgeschichte und gehört mit über 125 Millionen verkauften Tonträgern zu den erfolgreichsten Künstlern weltweit. Hits wie "Sweet Caroline" und "Cracklin' Rosie" sind internationale Klassiker, die auch heute noch bekannt sind. Sein Talent als Songwriter zeigt sich in eingängigen Melodien und emotionalen Erzählungen.
Er lebt in Colorado, ist seit 2012 in dritter Ehe verheiratet und hat vier Kinder. 2018 gab er seine Parkinson-Erkrankung bekannt, was zum Rückzug von der Bühne führte, doch seine Arbeit im Studio führt er trotzdem weiter und 2026 erschien sein aktuelles Album "Wild at Heart". Bis heute bleibt sein Werk durch Neuinterpretationen und Coverversionen kulturell bedeutsam.
William Shatner (geb. 1931): Bekannt aus "Raumschiff Enterprise"

Der kanadische Schauspieler wurde 1931 geboren und begann seine Karriere Mitte der 1950er Jahre. 1956 zog er nach New York und erlangte internationale Berühmtheit als Captain Kirk in der Kultserie "Raumschiff Enterprise". Diese Rolle machte ihn zur Legende, doch er trat im Anschluss daran in unzähligen weiteren Rollen auf, darunter auch "Miss Undercover" oder "Star Trek". Er ist auch mit über Mitte 90 noch aktiv.
Der Kanadier war viermal verheiratet und lebt jetzt in Los Angeles. Abseits der Schauspielerei hat er sich auch als Autor und Musiker einen Namen gemacht. Trotz seines hohen Alters bleibt er in der Unterhaltungsbranche aktiv und überrascht seine Fans immer wieder mit neuen Projekten.
Gojko Mitić (geb. 1940): Das Gesicht von "Old Shatterhand"

Mitić wurde, ähnlich wie Pierre Brice, zur Kultfigur für die Indianerfans der DDR. Oft nannte man ihn den "Winnetou des Ostens", auch wenn er diese legendäre Rolle selbst nie in einem Film spielte. Spätestens mit "Die Söhne der großen Bärin" (1966) wurde er zum Publikumsmagneten, denn rund acht Millionen Menschen sahen den Film im Kino. Dem Abenteuer- und Indianergenre blieb der Schauspieler über seine gesamte Laufbahn treu und prägte es wie kaum ein anderer.
In den letzten Jahren engagierte er sich auch karitativ, dafür erhielt er im Dezember 2019 von der DEFA-Stiftung einen Preis für sein Lebenswerk. 2023 stand er zuletzt vor der Kamera. Heute lebt er zurückgezogen in Berlin, wirkt jedoch weiterhin fit und lebensfroh, und kann seinen Ruhestand genießen.
Bernd Tewaag (geb. 1948): Bekannt aus "Anna Maria – Eine Frau geht ihren Weg"

Filmproduzent Bernd wird in der Berichterstattung häufig auf eine private Rolle reduziert und oft als "Ex von Uschi Glas" bezeichnet, da er hauptsächlich durch sie in der Öffentlichkeit stand. Mit der Schauspielerin war er fast drei Jahrzehnte verheiratet. Die Beziehung zerbrach, nachdem er sich in die Verkäuferin Anke verliebt hatte, die er später, Berichten zufolge, im kleinen Kreis heiratete.
Die neue Partnerschaft scheint ihm Energie zu geben. In einem Interview sagte der Produzent, seine Lebensumstände seien hervorragend und dass es ihm gesundheitlich bestens gehe. Privat erlebte er zudem einen besonderen Moment, als er die Hochzeit seiner Tochter Julia ausrichten durfte. Inzwischen ist er mehrfacher Großvater und mit Ende 70 auch nicht mehr beruflich aktiv.
Robert Atzorn (geb. 1945): Der Publikumsliebling aus "Unser Lehrer Doktor Specht"

Zum festen Liebling des Fernsehpublikums wurde der Schauspieler als warmherziger Pädagoge in der Vorabendserie "Unser Lehrer Doktor Specht". Das Format hielt sich über Jahre und insgesamt gingen 70 Folgen auf Sendung, was ein klarer Beleg für die anhaltende Resonanz der Serie ist. Auch darüber hinaus prägte der Schauspieler zahlreiche Rollen in bekannten Produktionen und erhielt wiederholt Auszeichnungen für seine Arbeit.
2017 erklärte Robert, er wolle sich als Fernsehschauspieler zurückziehen und dem Privatleben mehr Raum geben. 2021 geriet er dennoch in die Schlagzeilen, nachdem er eine Bühnenpremiere mit Uschi Glas kurzfristig absagte. Als Begründung nannte er, dass er weder eine Corona-Impfung noch Tests akzeptieren wolle.
Hansi Kraus (geb. 1952): Durchbruch mit den "Lausbubengeschichten"

Schon als Kind zeigte der junge Kraus bemerkenswerten Schneid: Nachdem er in der Zeitung eine Suche nach jungen Darstellern für die “Lausbubengeschichten” entdeckt hatte, griff er kurzerhand selbst zum Telefon und landete direkt in der Hauptrolle. Auf die Jahre als Kinderstar folgte eine bewusst bodenständige Ausbildung, bevor er als Erwachsener vor die Kamera zurückkehrte. Im Laufe der Zeit sammelte der Schauspieler so viele Film- und Fernsehauftritte, dass man sie nicht alle nennen könnte.
Gegen wiederholte RTL-Anfragen fürs Dschungelcamp wehrte er sich strikt, wie er augenzwinkernd erzählte. Nach einer Blutvergiftung vor seinem 60. Geburtstag trat er beruflich kürzer. 2021 war er in einer Nebenrolle bei "Aktenzeichen XY" zu sehen, was manche Medien spöttisch als “Abstieg” kommentierten, doch er kann auf eine lange und erfolgreiche Karriere zurückblicken, die ihm keiner nehmen kann. Zuletzt war er 2026 im Film "Baumgeflüster" zu sehen.
Gila von Weitershausen (geb. 1944): Durchbruch mit "Die Lümmel von der ersten Bank"

Gila legte Ende der 1960er Jahre einen bemerkenswerten Karrierestart hin, als sie mit Auftritten in populären Komödien wie "Engelchen" und "Die Jungfrau von Bamberg" rasch große Bekanntheit erlangte. Ein weiterer wichtiger Meilenstein folgte mit "Die Lümmel von der ersten Bank", wo sie gemeinsam mit Hansi Kraus und Uschi Glas vor der Kamera stand. Bis Ende der 80er Jahre war sie in verschiedenen Kinofilmen zu sehen und auch im Fernsehen übernahm sie unzählige Rollen.
Nach dem Tod ihres Ehemanns, den sie im Mai 2020 an Krebs verlor, zog sie sich für eine Zeit zurück. 2022 übernahm sie jedoch noch einmal eine Rolle in "Kreuzfahrt ins Glück". Seither ist es wieder ruhig um sie geworden und mit über 80 kann sie nun ihren Ruhestand genießen.
Uschi Obermaier (geb. 1946): Ikone aus "Rote Sonne"

Dass sie eine Legende ist, gilt als weitgehend unstrittig. Die gebürtige Münchnerin prägte als Model eine ganze Ära, bewegte sich im Umfeld der berüchtigten Kommune I und wurde zu einem der bekanntesten Gesichter der sexuellen Revolution in Deutschland. Später fand sie auch vor der Kamera statt, unter anderem in "Rote Sonne".
Privat heiratete der einstige Star den Hamburger Kiez-Unternehmer Dieter Bockhorn, mit dem sie bis zu seinem Tod in einem Minibus um die Welt reiste. Ihr außergewöhnlicher Lebensweg wurde 2006 verfilmt. Nach eigener Aussage hat sie "nichts verpasst" und fühlt sich auch im Alter nicht zu alt, um 2020 noch einmal einen Neustart in Portugal zu wagen, nachdem sie viele Jahre lang in den USA gelebt hatte.
May Spils (geb. 1941): Regie-Ikone hinter "Zur Sache, Schätzchen"

Die Regisseurin wechselte nach ersten Erfahrungen als Schauspielerin konsequent hinter die Kamera und landete mit "Zur Sache, Schätzchen" einen außergewöhnlichen Publikumserfolg. Beruflich arbeitete sie über Jahre eng mit ihrem Ehemann, dem Schauspieler Werner Enke, zusammen, mit dem sie heute in München und Bremen lebt. Als ihr letzter Film 1983 nach drei Tagen aus den Kinos genommen wurde, zog sie sich weitgehend aus dem Geschäft zurück.
Auszeichnungen erhielt sie dennoch in beachtlicher Zahl und gilt weiterhin als gefragte Gesprächspartnerin. Ein Magazin fasste es zusammen: "Coolness ist angeboren." Der markante Pony und die Sonnenbrille gehören bis heute zu ihren Markenzeichen.
Tippi Hedren (geb. 1930): Durchbruch mit "The Birds"

1961 wurde die Schauspielerin von Alfred Hitchcock entdeckt, was ihre Karriere maßgeblich prägte. Hitchcock besetzte sie in "The Birds" und "Marnie", zwei Projekte, die sie international bekannt machten und großen Einfluss auf das Kino jener Zeit hatten. Trotz eines später schwierigen Verhältnisses zwischen ihnen betonte sie stets ihre Dankbarkeit für seine Unterstützung und wie er ihre Karriere mitgeformt hat.
Privat war die Schauspielerin dreimal verheiratet, was in dieser Branche keine Seltenheit ist. Ihre Tochter Melanie Griffith und Enkelin Dakota Johnson wurden ebenfalls Stars, was zeigt, wie sich künstlerische Einflüsse und Talente über Generationen hinweg fortsetzen. Sie selbst lebt mit Mitte 90 in einem privaten Reservat in Los Angeles, wo sie Tiere, darunter Löwen und Tiger beherbergt, die sie aus Zoos und Zirkussen gerettet hat.